Dienstag, 24. September 2013



Zur Zeit beschäftigt mich das Thema Glutenunverträglichkeit sehr. Immer mehr Klienten in meiner Ernährungsberatungspraxis wollen oder müssen auf Gluten verzichten. Gluten ist das Klebereiweiß in Getreide (Roggen, Gerste, Weizen, Dinkel, Kamut, Hafer) und für die Backfähigkeit von Mehl zuständig. Glutenfreie Alternativen sind zum Beispiel Quinoa, Amaranth, Mais, Reis und Hirse. 

Quinoa, auch "das Korn der Inkas" genannt, ist nicht nur glutenfrei, sondern in ihn wird auch besonders große Hoffnung im Kampf gegen den Hunger auf der Welt gesetzt. Die Vereinten Nationen haben 2013 gar zum internationalen "Quinoa-Jahr" ausgerufen. Details zu Quinoa habe ich in meinem Post Quinoa oder das "Korn der Inkas" beschrieben. 

Weil noch jede Menge wunderschönen, buntstieligen Mangolds in meinem Gemüsebeet darauf wartet, verkocht zu werden, gab es heute Abend ein schnelles und buntes vegetarisches Essen mit Quinoa und Mangold:


Zutaten für 3 Personen

100g Quinoa
200g Feta, klein gewürfelt
3 EL Pinienkerne
5 Stück Winterheckenzwiebel oder 2 Stk. Jungzwiebel mit Grün, klein gehackt
12 Mangoldstiele mit Blatt, Stiele klein geschnitten

1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
5 rote Spitzpaprika, entkernt und grob geschnitten
1 EL geräuchertes Paprikapulver
1 EL Tomatenmark
Salz 
schwarzer Pfeffer



Quinoa gut im Sieb abspülen und mit 1/4 Liter Wasser 15 Minuten kochen. Wenn sich dabei weißer Schaum bildet, diesen abschöpfen. 

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten, die Paprikastücke dazugeben und ca. 10 Minuten bei kleiner Flamme braten. Salzen und pfeffern, Tomatenmark und geräuchertes Paprikapulver dazugeben und gut mixen (dabei ev. ein wenig Wasser hinzufügen). Das geräucherte Paprikapulver gibt der Sauce eine besondere Note und ist wirklich sehr empfehlenswert. 

Für die Fülle Mangoldstiele mit dem Heckenzwiebel anbraten und die  Pinienkerne dazugeben. Dann den Quinoa und den Feta untermischen.



Die Mangoldblätter einzeln in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, vorsichtig mit einem Schaumlöffel herausheben und eiskalt abspülen, damit die Blätter die Farbe behalten. Vorsichtig auflegen und die dicke, mittlere Blattrippe bei größeren Blättern mit dem Messerrücken platt klopfen.

Auf jedes Mangoldblatt etwas Quinoa-Käsemischung geben, seitlich einschlagen und einrollen. Auf einen Dämpfaufsatz setzen und kurz dämpfen, damit die Röllchen warm sind.

Die Mangold-Quinoa-Rolls auf der Paprikasauce anrichten und mit Petersilie garniert servieren.

Kleiner Preview für den Winter: es wird Topinambur geben....er attackiert jedenfalls schon kräftig meinen Gemüsegarten.





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