Samstag, 2. Januar 2016


Knapp zwei Wochen nach unserer Rückkehr aus Kerala duftet es in unserer Küche nach wie vor häufig nach indischen Gewürzen. Es macht uns Spaß, Gerichte, die wir entweder im Ayurveda-Ressort Nattika Beach kennengelernt haben oder beim Schmökern in unseren Kochbüchern finden, auszuprobieren und ggf. ein wenig abzuwandeln.

Heute möchte ich abermals ein Rezept von Küchenchef Joshy Sebastian vorstellen - ein Gemüsecurry, das mit vergleichsweise wenig exotischen Zutaten auskommt und dennoch hervorragend schmeckt. 

Meine Chapatis dazu habe ich - um sie glutenfrei zu halten - aus Hirsemehl gebacken. Ursprünglich dürften Chapatis aus einer Vollkornmehlmischung aus Gerste, Hirse und Hafer zubereitet worden  sein, viele Rezepte sehen aber auch einen reinen Weizenteig vor. Die Chapatis aus reinem Hirsemehl schmecken leicht süßlich und sind eher trocken. 


Curry-Zutaten für 4 Personen

600g geputztes Gemüse (z.B. je 150g Fisolen/grüne Bohnen, Karfiol/Blumenkohl, Karotten, Erbsen)
3 EL Rapsöl oder Sonnenblumenöl
250g gehackte Zwiebeln
1/4 TL Chilipulver
je 1/2 TL Kurkuma, gemahlener Koriander und Garam Masala
1 TL frisch geriebener Ingwer
1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
200 ml pürierte Tomaten
60g Cashewnüsse in wenig Wasser 20 min. gekocht, dann püriert
200 ml Kokosmilch
Salz und Pfeffer
Korianderblätter zum Garnieren

Zutaten für 8 kleine Chapatis

200g Mehl (Chapati-Mehlmischung oder je 100g griffiges und glattes Weizenmehl)
125 ml Wasser (je nach Mehl auch etwas mehr)
1/2 TL Salz
2 EL Ghee (ersatzweise Öl)
Fleur de Sel und/oder Gewürze zum Bestreuen





Für das Curry die Gemüsesorten getrennt in Salzwasser bissfest garen und kalt abschrecken.
Das Öl in einem Topf erhitzen und die gehackten Zwiebeln goldbraun sautieren. Chili, Koriander und Kurkuma hinzugeben, dann den geriebenen Ingwer und Knoblauch gut einrühren. Einige Minuten sanft braten, dann die Tomaten hinzufügen und etwas einkochen lassen. Die Cashewnusspaste einrühren, dann die vorgekochten Gemüse, Kokosmilch, Garam Masala und etwas Wasser in den Topf geben. Nochmals kurz durchwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Curry vor dem Servieren mit Korianderblättern bestreuen.

Für die Chapatis alle Zutaten gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen. 
Den Teig in 8 Stücke teilen und mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund (ca. 15 cm Durchmesser) ausrollen. Eine Pfanne (ideal ist eine gusseisene) stark erhitzen und die Chapatis darin nach und nach beidseitig anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Sie können die Chapatis auch über der Flamme des Gasherdes noch ein wenig anbräunen. Vor dem Servieren nach Wunsch mit grobem Salz und Gewürzen bestreuen.




1 Kommentare:

  1. Mhhhh ich liebe Curry. Mach ich auch oft..Gemüsecurry oder Linsen-Kokos-Curry mit Blumenkohl zum Beispiel...so lecker. :)

    Liebe Grüße,
    Kadda

    AntwortenLöschen